Treffpunkt Phantastik: Mythos Star Wars – Star Wars als Mythos? — Antikenrezeption in der Science Fiction

Nach den Episoden IV, V und VI folgten lange Zeit keine neuen Filme, dafür aber eine ganze Reihe von Romanen, Computerspielen, Comics, Rollenspielen etc., die das Star Wars-Universum derart ausbauten, dass Star Wars-Schöpfer George Lucas schließlich eine offizielle Stelle einrichten ließ, deren Aufgabe es war zu überprüfen, ob jede Neuerscheinung inhaltlich mit den vorherigen Veröffentlichungen […]

über Mythos Star Wars – Star Wars als Mythos? — Antikenrezeption in der Science Fiction — Treffpunkt Phantastik

Quantenphysik (für Autoren)

Science Fiction und Wissenschaft befruchten sich gegenseitig, wie schon das „Science“ in „Science Fiction“ verrät. Die Benennung eines Space Shuttles nach der „Enterprise“ und das Design neuer Produkte der Informationstechnologie zeigt auch den umgekehrten Weg. Science Fiction war dabei stets am äußeren Rand der Wissenschaft unterwegs, an der Grenze von Wissen und (Noch-)Nichtwissen. Diesen äußeren Rand stellt aktuell die Quantenphysik dar. Sie liegt unserer Alltagserfahrung jedoch fern, da sie nur in hochenergetischen Situationen (z.B. Kernfusion in der Sonne, starkes Magnetfeld innerhalb Kernspintomograph) vorkommt und sich im atomaren Klein(st)bereich abspielt.
Ist dieses für Geschichten doch noch anschaulich zu machen? Was wissen wir bereits? Was ist dafür für Stories zu verwenden?

Diese grundsätzliche Unanschaulichkeit und damit auch Unvorstellbarkeit der Quantenphysik fängt dabei schon bei den Grundlagen an:

Die winzige Energie, die Licht überträgt (wir kennen das etwa von Solarzellen oder vor allem früher verbreiteten Spielzeugen ähnlich einer Windmühle, deren abwechselnd schwarz und weißbeschichtete Arme sich bei Sonneneinfall zu drehen beginnen) wird nicht (wie wir es uns z.B. bei Anspritzen mit einem Wasserschlauch vorstellen würden) stufenlos übertragen, sondern immer nur in Vielfachen (Quanten), d.h. Stufen einer Basismenge. Das Bild müsste also eher das von kleinen Bällen sein, die geworfen werden und ihre jeweilige Energie beim Aufprall übertragen.  Weiterlesen

Kybernetiker Thomas Rid: Was ist eigentlich Cyber Space?

Blütensthaub

Roboter, Cyborgs, künstliche Intelligenz: Der Gedanke, dass sich technische Entwicklungen verselbstständigen könnte ist uns allen vertraut. Doch wie real ist diese Befürchtung – handelt es sich um eine Möglichkeit oder eine Fantasie?

Der Kybernetiker Thomas Rid ging im Gespräch mit Deutschlandradio Kultur zunächst den Ursprüngen solcher Mensch-Maschine-Theorien nach.

Rid, der in London am King’s College im War Department arbeitet, hat soeben ein Buch über das Thema geschrieben. Es heißt: „Maschinendämmerung: Eine kurze Geschichte der Kybernetik„.- deutschlandradiokultur.de

Ursprünglichen Post anzeigen

Dasein unter der Lupe – Grundfunktionen intelligenter Organismen kennen

Was tun die Charaktere in unseren fiktiven Roman-Welten eigentlich den ganzen Tag über sonst so? Welche Voraussetzungen müssen fiktiv-erschaffene Gesellschaften ihren Mitgliedern bieten? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die „Raumplanung“ unseres fiktiven Universums?

Sehr übersichtlich fasste die höchst irdische Sozialgeographie die Antworten auf diese Fragen Weiterlesen

Rest in Peace, Sir Terry Pratchett!

Sir Terence David John Pratchett,  (* 28. April 1948 in Beaconsfield, Buckinghamshire; † 12. März 2015 in Broad Chalke, Wiltshire) war ein britischer Fantasy-Schriftsteller. Seine bekanntesten Werke sind seine Scheibenwelt-Romane, die in 37 Sprachen übersetzt wurden. Weltweit wurden rund 60 Millionen seiner Bücher verkauft:

http://de.wikipedia.org/wiki/Terry_Pratchett

Isaac Asimov: Veränderung! 71 Aspekte der Zukunft.

Treffpunkt Phantastik

veraenderung 71 aspekte Cover-Ansicht

In 71 kurzen, prägnanten und anschaulich geschriebenen Essays umreißt der Biochemiker und Futurologe Asimov das ganze Spektrum tiefgreifender Veränderungen der Gegenwart (1981 A.d.V.), die unsere Zukunft bestimmen werden.

Ganz nett wenn man darauf achtet wo er trifft und wo er danebenhaut … 🙂 und wenn man Asimov mag, dann ist das ja Plichtlektüre – so oder so …

Titel/BezeichnungVeränderung! : 71 Aspekte d. Zukunft / Isaac Asimov. [Dt. Übers. von Wolfgang Crass]
EinheitssachtitelChange
Person(en)Asimov, Isaac
AusgabeOrig.-Ausg.
VerlegerMünchen : Heyne
Erscheinungsjahr1983
Umfang/Format223 S. ; 18 cm
AnmerkungenAus d. Amerikan. Übers.
ISBN/Einband/Preis3-453-01809-5 kart. : DM 7.80
gehört zuHeyne-Bücher / 01 ; Nr. 7223
SchlagwörterZukunft ; Technischer Fortschritt ; Zukunft
Sachgruppe(n)26 Natur, Naturwissenschaften allgemein ; 14 Soziologie, Gesellschaft

Ursprünglichen Post anzeigen

Archetypen

„Grundstrukturen menschlicher Vorstellungs- und Handlungsmuster“, so definiert die Psychologie seit Jung die sogenannten „Archetypen“ und fand sie in Märchen, Mythen, Sagen, Kunstwerken, der Alchemie und in Visionen – aber auch Psychosen. Welche Inspirationen liefern sie für Autoren und Autorinnen heute?

Ein möglicher Archetypen-Kreis. Quelle: webmemo.ch

Die Zahl der Archetypen und auch die genaue Abgrenzung wurde dabei bewusst offen gelassen. Neben Jung als Psychologen haben sich auch immer wieder Autoren anderer Disziplinen mit diesen angenommenen Grundstrukturen beschäftigt. Von Joseph Campbell in „Der Heros in tausend Gestalten“ (engl. „The hero with a thousand faces“) als einem der wohl bedeutendsten Mythenforscher bis hin zum Drehbuch-Coach Christopher Vogler, der Hollywood-Studios bei Drehbüchern berät („Die Odyssee des Drehbuchschreibers“) haben sich aber immer wieder die folgenden Strukturen herauskristallisiert: Weiterlesen